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Mittelbayerische Einsteiger-Triathlon-Serie #11: Tipps für deinen ersten Triathlon

07.08.2016 -

Jeder hat einmal klein angefangen. "Rookies" heißen die Sportler, die sich das erste Mal an die Herausforderung Triathlon wagen. Und auch in diesem Jahr werden wieder Tausende das erste Mal in den See hüpfen, das erste Mal durch die geschäftige Wechselzone irren und auf wackeligen Beinen die Laufstrecke antreten. Welche Tipps ihr befolgen solltet, um dann jubelnd durch das Ziel laufen zu können – wir verraten es euch!

Man zählt die Tage. Man poliert das Rad noch einmal auf Hochglanz. Kauft sich schnell noch einen neuen Helm, oder etwas anderes, vermeintlich wichtiges. Löchert Bekannte mit Fragen. Kurzum: Man ist mächtig aufgeregt vor seinem ersten Triathlon.

Die Gute Nachricht ist: Jeder hat einmal klein angefangen und die Aufregung vor dem ersten Wettkampf ist ganz normal. Am wichtigsten ist, Ruhe zu bewahren und einige wenige Tipps zu beherzigen. Dann kann nichts mehr schief gehen bei deinem Rookie-Rennen!

Tipp Nummer 1: Der Gesundheits-Check

Vor euerem ersten Wettkampf solltet ihr euch, wenn ihr es nicht schon längst getan habt, einmal einem Gesundheits-Check unterziehen. Nicht nur könnt ihr so sicher sein, dass ihr kerngesund in das Rennen geht und euch nicht selbst in Gefahr bringt. Auch ist das gesunde Antreten in der DTU-Wettkampfordnung vorgeschrieben: Unter Punkt 7.1 findet ihr folgenden Satz: "Teilnehmer an Wettkämpfen gemäß § 2 Abs. 2 der SpO dürfen nur mit entsprechenden gesundheitlichen Voraussetzungen an den Start gehen. Die Verantwortung hierfür trägt jeder Teilnehmer selbst." Wer das Kleingedruckte in der Anmeldung liest, findet meist auch eine entsprechende Klausel des Veranstalters.

Tipp Nummer 2: Langsam herantasten

Zugegeben: Die Ziel-Szenen der großen Rennen faszinieren, reißen mit, motivieren. Dennoch sollte man sich für den Anfang nicht gleich die 226 Kilometer vornehmen. Das schöne am Triathlon ist, dass es für jeden die richtigen Distanzen gibt. Zum Einstieg ist eine Schnupper- oder Volksdistanz genau richtig. Die kann man auch mit einer gewissen Grundfitness bestreiten.

Tipp Nummer 3: Ohne Training geht's nicht

Auch, wenn die Einsteiger-Distanzen noch kein zeitintensives und strukturiertes Training verlangen – ganz ohne sollte man nicht antreten. So sollte man sich vor allem dem Schwimmen im Vorfeld widmen. Denn egal ob im Brust- oder Kraulstil, hier solltet ihr die Distanz sicher überwinden können, damit ihr im Wettkampf nicht im Getümmel in Panik verfallt. Auch auf dem Rad und in Laufschuhen sollte man im Vorfeld zumindest ein paar Mal trainiert haben.

Tipp Nummer 4: Die Strecken kennen

Damit ihr euere Energie während des Rennens besser einteilen könnt, solltet ihr euere Wettkampfstrecken im Vorfeld einmal besichtigt haben. So vermeidet ihr böse Überraschungen, wie zum Beispiel Anstiege oder sehr windanfällige Streckenabschnitte, die euch die Kraft rauben. Außerdem könnt ihr den Kurs gedanklich in kleine Abschnitte unterteilen. Während des Wettkampfs kann man sich so von Abschnitt zu Abschnitt hangeln. Besonders wenn es hart wird ist das eine große Hilfe!

Tipp Nummer 5: Kenne die Regeln!

Wie jeder andere Sport hat auch Triathlon Regeln, die du kennen solltest. Am besten wirfst du dazu einen Blick in die DTU-Sportordnung. Die ist nicht allzu lang und alle wichtigen Sachen sind dort erklärt. Außerdem solltest du vor deinem Rennen die vorgeschriebene Wettkampfbesprechung auch besuchen. Dort werden alle Regeln noch einmal erklärt.

Tipp Nummer 6: Orientierung im Freiwasser

Christine Waitz, freiUnd plötzlich sind die Striche unter einem weg, die einem beim Schwimmtraining begleitet haben! Im Freiwasser müsst ihr euch anders orientieren. Sucht euch dazu noch vor dem Losschwimmen deutlich sichtbare Punkte an Land. Beispielsweise einen Masten, eine Fahne, ein Gebäude. Diese Punkte könnt ihr während des Schwimmens mit einem kurzen Blick nach vorne zur Orientierung nutzen. Wie sich dieser Blick nach vorne am besten in eueren Schwimmstil integrieren lässt, das solltet ihr im Vorfeld ausprobieren! Nicht jedermann fühlt sich außerdem im dunklen, trüben Nass von Beginn an wohl. Man kann sich jedoch daran gewöhnen! Falls ihr plant, einen Schwimm- oder Neoprenanzug zu tragen, solltet ihr ihn vorher testschwimmen.

Tipp Nummer 7: Die Wechsel üben

Nasse, klamme Finger beim ersten Wechsel. Wackelige Beine beim Zweiten. Das Wechseln ist die vierte Disziplin im Triathlon, die im Vorfeld am besten auch geübt werden sollte. Baut euch dazu eine kleine Wechselzone auf. Geht die Schritte, die zu tun sind vorher im Kopf durch und prägt sie euch ein: Schwimmanzug, Badekappe und Brille abstreifen, Helm aufsetzen und schließen, Radbrille aufsetzen, Rad schieben... Auch der zweite Wechsel gestaltet sich nicht so einfach, wie man denken mag. Meist läuft man nämlich los, wie auf rohen Eiern. Unser Tipp: Übung macht den Meister!

Tipp Nummer 8: Die Verpflegung

Wenn ihr im Rennen Getränke mitnehmt, solltet ihr diese im Vorfeld einmal in Aktion ausprobiert haben. Nicht nur das Trinken selbst will in Bewegung geübt sein. Manchmal reagiert der Magen unter Belastung auch etwas empfindlicher als gewohnt. Auf sehr kurzen Distanzen benötigt ihr meist noch nichts zu essen. Wenn ihr euch jedoch sicherer fühlt, nehmt ruhig etwas mit. Auch hier gilt: Vorher einmal ausprobieren. Ähnlich verhält es sich mit euerem Rookie-Renn-Frühstück. Haltet euch an Gewohntes. Bewährt hat sich Toast mit Honig und Marmelade.

Tipp Nummer 9: Das Material

Ihr seht schon: wenn man in seinem Rennen eines vermeiden sollte, dann sind es Experimente! Das gilt auch für das Material. Der neue, am Vortag gekaufte Wettkampfanzug scheuert vielleicht, der neue leichte Helm drückt, der Laufschuh macht Blasen... Nutzt die Dinge, mit denen ihr schon trainiert habt, die ihr gewohnt seid. So bleiben böse Überraschungen aus.

Tipp Nummer 10: Habt Spaß!

Es geht nicht um Bestzeiten, es geht nicht um Sekunden, es geht nicht (nur) um die persönliche Leistung. Triathlon erfordert Ehrgeiz, keine Frage. Aber bitte keine Verbissenheit. Habt Spaß an euerem Rennen und lasst andere daran teilhaben! Freut euch über die Herausforderung mit eueren Konkurrenten, mit Helfern und Zuschauern... und ihr werdet einen fantastischen Tag haben!

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